kinzigtal triathlon man
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 07.05.2007

Rekord knapp verpasst
6. Kinzigtal-Triathlon in Gelnhausen

Gelnhausen (tko). Das Warten hat sich gelohnt: Nach einer siebenjährigen Pause feierte der Kinzigtal-Triathlon in Gelnhausen ein erfolgreiches Comeback. Mit einer Gesamtzeit von 1:01,37 Stunden – nahe dem Streckenrekord – hatte sich Sven Bartels aus Bad Nauheim an die Spitze des 164-köpfigen Gesamtklassements gesetzt. Als erste Frau erreichte Sabine Wolf (50.) mit einer Zeit von 1:12,28 Stunden das Ziel.
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„Das ist wirklich eine tolle Veranstaltung. Die Organisation war vorbildlich”, lobte Bartels die Arbeit der Triathlon-Abteilung des SV Gelnhausen, die in Kooperation mit dem „Team Laufwerk” den Traditionswettkampf wieder aufleben ließ. Gesamtsieger Bartels war zudem mit einer großen Delegation von „Tria Wetterau” angereist, die den Kinzigtal-Triathlon als Vereinsmeisterschaft nutzte. „Die Initialzündung kam von unserem Mitglied Oliver Weber, der hier in den Neunziger Jahren schon einmal gewonnen hatte”, erklärte Barteis.
Der erfolgreichste Vertreter aus dem Main-Kinzig-Kreis war indes Florian Brosch (13.) vom TV Bad Orb, der für 500 Meter Schwimmen, zwanzig Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen 1:05,15 Stunden benötigte.
Der Startschuss des in drei Gruppen eingeteilten Wettkampfs fiel gestern Morgen um neun Uhr im Gelnhäuser Freibad. Von dort aus hatten die Teilnehmer mit dem Rad einen Rundkurs über Haitz, Neuwirtheim und Höchst zweimal zu bewältigen ehe nach dem erneuten Eintreffen in der Wechselzone die letzte Etappe zu Fuß absolviert werden musste - der fünf Kilometer lange Teilabschnitt führte über einen Radweg zwischen Haitz und Höchst.
Ullrichs Premiere ist geglückt
Erstmals den Strapazen eines solchen Sprinttriathlons stelite sich Gelnhausens Sportkreisvorsitzender Carsten Ullrich, der zwar nicht die Spitzengruppe, wohl aber seinen inneren Schweinehund überwinden konnte: „Ich wollte den Wettkampf unter eineinhalb Stunden laufen. Das ist mir leider nicht ganz geglückt”, zog Ullrich nach dem Zieleinlauf Bilanz, bevor er den erfolgreichen Abschluss seiner Triathlon-Premiere mit einem kühlen Weizenbier begoss „das ist natürlich alkoholfrei”, beteuerte Ullrich, dessen Stärken im Radfahren und Laufen liegen: „Über das Schwimmen wlll ich lieber nicht reden.”·
Alle Jahre wieder
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Eine realistische Chance auf den Gesamtsieg hätte hingegen Top-Triathlet Michael Kronberg gehabt. Doch dieser war voll mit organisatorischen Dingen beschäftigt. Der Lohn seiner Arbeit: eine überaus positive Resonanz von Seiten der Teilnehmer, deren großes Interesse an der sechsten Auflage des Kinzigtal-Triathlons mit der Tatsache belegt werden kann, dass bereits drei Wochen nach Bekanntgabe des Termins alle Meldelisten belegt waren. Dabei wurde die Veranstaltung eher mäßig umworben: „Das lief wohl alles über Mund-zu-Mund-Propaganda”, mutmaßte Kronberg, der diesmal keine sieben Jahre bis zur nächsten Auflage verstreichen lassen will: Schon 2008 soll es wieder einen Main-Kinzig-Triathlon geben.


Gelnhäuser Tageblatt, 07.05.2007

Bartels gewinnt Kinzigtal-Triathlon
Gabler bester heimischer Starter - Organisatoren zufrieden

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GELNHAUSEN (az). Sven Bartels vom Triathlon-Team Wetterau hat den 6. Kinzigtal-Triathlon in Gelnhausen gewonnen. Für die 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen benötigte er 1:01,37 Stunden, hat damit die magische Ein-Stunden-Grenze allerdings verpasst. 30 Sekunden mehr benötigte der Zweitplatzierte Patrick Heinz vom ESV Gemünden. Bester Vertreter eines heimischen Klubs war Florian Brosch vom TV Bad Orb. Nach seinem Sieg beim 24. Volkslauf „Rund um den Allwetterzoo” in seinem Studienort Münster, hier benötigte er für die 10 Kilometer lange Strecke 35:42 Minuten, landete er diesmal bei seinem Heim-Triathlon auf Platz 13. Er erreichte das Ziel nach 1:05,15 Stunden. Damit ließ er Lokalmatador Jörn Gabler vom SV Gelnhausen (1:05,42) auf Rang 14 knapp hinter sich. Die Farben der weiblichen Starter hielt in erster Linie Sabine Wolf vom TCEC Mainz hoch. Als beste Frau überquerte sie nach 1:12:28 Stunden auf Platz 50 die Ziellinie. Helena Karl (1:18:23) vom SV Gelnhausen war hier auf Rang 79 die beste heimische Starterin.
164 Triathleten hatten die Neuauflage des Kinzigtal-Triathlons am Sonntagmorgen in Gelnhausen in Angriff genommen, die meisten von ihnen (37) gingen in der Altersklasse 40 bis 44 Jahre an den Start. Die Schwimmdistanz legten die Teilnehmer im Gelnhäuser Freibad zurück.
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Anschließend ging es mit dem Fahrrad auf einen Rundkurs über Haitz, Neuwirtheim, Wirtheim und Höchst, der zweimal zu durchfahren war. Den Abschluss bildete dann der fünf Kilometer-Lauf auf dem Radweg nach Haitz/Höchst.
„Wir hatten einen sehr schönen Wettkampf, die Rückmeldungen der Athleten waren durchweg positiv. Auch hatten wir keine Unfälle zu verzeichnen, sowohl Polizei als auch DRK hatten glücklicherweise nichts zu tun”, freute sich Organisator Michael Kronberg vom SV Gelnhausen über den reibungslosen Verlauf. Der 7. Auflage des Kinzigtal-Triathlon im nächsten Jahr scheint daher nichts im Wege zu stehen.

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