kinzigtal triathlon man
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Gelnhäuser Neue Zeitung, 02.05.2017

Größer und Ertmer vorne
362 Athleten beim 16. Kinzigtal Triathlon rund um das Gelnhäuser Freibad

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Triathlon (kel). Vincent Größer (Triathlon-Team Gießen) hat den 16. Kinzigtal Triathlon rund ums Gelnhäuser Freibad gewonnen. Für 500 Meter Schwimmen, knapp 20 Kilometer auf dem Rad und 5 000 Meter Laufen benötigte der 20-Jährige 52:43 Minuten und distanzierte den Darmstädter Uwe Drescher um 33 Sekunden. Rang drei ging an Lokalmatador Florian Brosch aus Bad Orb. Bei den Frauen dominierte Julia Ertmer (Team Spessart Challenge), die in 59:51 Minuten die Ein-Stunden-Marke knackte. Ihre Mannschaftskellegin Dana Wagner wurde Zweite in 1:01:43 Stunden vor der Kronbergerin Emma Graf. Insgesamt absolvierten 362 Athleten den Frühjahrsklassiker.
„Das Rennen verlief genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Den Rückstand nach dem Schwimmen auf dem Rad schnell zufahren und ein Polster für den Lauf rausfahren“, berichtete der amtierende Duathlon-Hessenmeister Vincent Größer. Bereits nach zehn Kilometern hatte er den mehrmaligen Deutschen Triathlon-Meister Jan Sibbersen gestellt und distanzierte auch Uwe Drescher und Florian Brosch um fast zwei Minuten. Beim Schwimmen hatte Altmeister Sibbersen seine Qualitäten noch einmal aufblitzen lassen und war mit exakt sechs Minuten über eine Minute schneller als die Konkurrenz.
Florian Brosch, gerade erst von einem zweiwöchigen Trainingslager in Lanzarote zurück, war super zufrieden über Bronze. „Es ist einfach gut gelaufen, obwohl ich nur für die lange Distanz trainiere.“ Der Bad Orber legt in diesem Jahr das Hauptaugenmerk auf den lronman Switzerland. „Wenn ich unter einer Zeit von neun Stunden bleibe, wäre das das Ticket für Hawaii.“
Viel Lob erntete Veranstalter SV Gelnhausen von den Triathleten. „Die Strecke war gut abgesperrt. Auf dem Rad ging es nur geradeaus, so dass der Gegenwind wenig Probleme bereitet hat. Und das Wasser hatte angenehme 25 Grad“, berichtete die erfolgreiche Titelverteidigerin Julia Ertmer. Sie freute sich besonders über ihre gute Schwimmleistung. Saisonhöhepunkt ist für die GNZ-Sportlerin des Jahres der Ironman in Frankfurt. Beim BASF-Cup geht sie über die mittlere Distanz.
„Es war definitiv besser zu fahren als im Vorjahr“, meinte auch die Fünftplatzierte Katharina Kreit vom Team Spessart Challenge. Dana Wagner haderte mit dem Schicksal, da sie wegen der Nachmeldung ebenso wie die Drittplatzierte Emma Graf nicht in die starke Frauengruppe eins kam. Alle Ergebnisse gibt es im Internet unter www.maxx-timing.de

Top-Ten-Platzierungen
Männer: 1. Vincent Größer (Gießen) 52:42 Minuten; 2. Uwe Drescher (Darmstadt) 53:19; 3. Florian Brosch (Bad Orb) 54:05; 4. Andreas Tschishakowski (Miltenberg) 54:18, 5. Jan Sibbersen (Coburg) 54:37; 6. Georg Dewald (Friedberg) 55:37; 7. Tom Weber (Wetterau) 56:16; 8. Michael Böhler (Dortelweil) 56:50; 9. Joachim Kopp (Frankfurt) 58:15; 10. Lars Strohbach (Wetterau) 58:19.

Frauen: 1. Julia Ertmer (Bad Orb) 00:59:51 Stunden; 2. Dana Wagner (Bad Orb) 01:01:43; 3. Emma Graf (Kronberg) 01:03:57; 4. Catherine Rossmann (Darmstadt) 01:05:13; 5. Katharina Kreit (Bad Orb) 01:05:42; 6. Elena Kopp (Frankfurt) 01:06:11; 7. Manuela Bartels (Wetterau) 01:06:22; 8. Tanja Weber (Wetterau) 01:06:55; 9. Rebekka Schuldes (Team Sportona) 01:07:44; 10. Phyllis Hankel (Wetterau) 01:08:17.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 21.04.2017

Rekordverdächtiger Kinzigtal-Triathlon
Traditionsveranstaltung am 30. April / So viele Anmeldungen wie noch nie

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Triathlon (re). Am 30. April werden im Gelnhäuser Freibad in diesem Jahr so viele Aktive beim Kinzigtal-Triathlon an den Start gehen wie nie zuvor. Mit derzeit rund 340 Einzelstartern und elf Staffelteams ist die Veranstaltung erneut fast ausgebucht. Lediglich acht Charity-Startplätze und 19 Staffelstartplätze können am Wettkampftag noch vor Ort gebucht werden.
Kai Rodewald, Chef des Organisationsteams, freut sich über die vielen Teilnehmer: „Ich freue mich über die vielen Anmeldungen. Auch dieses Mal ist unsere Veranstaltung wieder sehr früh im Jahr. Viele Starter werden den Wettkampf als ersten Formtest für die Saison nutzen.“ In der Starterliste finden sich Teilnehmer aus ganz Hessen, vom Hobbyausdauersportler bis zum Leistungstriathleten. Viele von ihnen sind Wiederholungstäter und bereits mehrfach beim Kinzigtal-Triathlon dabei gewesen. Auch für dieses Jahr hat das Organisationsteam die Veranstaltung weiterentwickelt und kann den Teilnehmern zum ersten Mal einen für den Autoverkehr gesperrten Radkurs bieten. „Wir versuchen den Teilnehmern immer ein optimales Wettkampferlebnis zu liefern. Mit der neuen Radstrecke wollen wir für noch mehr Sicherheit sorgen“, so Rodewald. Bevor es für die Teilnehmer auf den neuen Radkurs geht, müssen wie in den vergangenen Jahren 500 Meter im Gelnhäuser Freibad geschwommen werden. Der Startschuss für die erste Startgruppe wird am 30. April um Punkt 9 Uhr fallen. Insgesamt sechs Startgruppen mit je rund 60 Teilnehmern werden sich im Abstand von 25 Minuten auf die Strecke begeben. Nachdem die 500 Meter Schwimmen absolviert sind, geht es für die Athleten auf der neuen rund 19 Kilometer langen Radstrecke vom Freibad Gelnhausen auf der Landesstraße 3201 über Haitz in Richtung Wächtersbach. Vorm Ortseingang Wächtersbach befindet sich der Wendepunkt, von wo aus der Rückweg zum Freibad angetreten wird. Die Wendepunktstrecke ist meist flach mit kurzen hügeligen Abschnitten. Zurück in der Wechselzone auf dem Gelände des Freibades in Gelnhausen angekommen, tauschen die Athleten Fahrrad gegen Laufschuhe und müssen den abschließenden Fünf-Kilometer-Wendekurs zu Fuß absolvieren. Dabei geht es auf dem Radweg R3 bis Höchst und auf direktem Weg wieder zurück. Das Ziel befindet sich wieder im Freibad in Gelnhausen. Hier werden die Athleten von den Zuschauern, Fans und Angehörigen empfangen und gefeiert. Kurzentschlossenen steht die Nachmeldung der noch verfügbaren Startplätze am Wettkampftag bis eine Stunde vor Wettkampfstart zur Verfügung.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 21.01.2017

Diesmal 30 Plätze für Staffeln
16. Kinzigtal-Triathlon

Triathlon (re). Am 30. April wird in Gelnhausen der Kinzigtal-Triathlon zum 16. Mal durch die Triathlon-Abteilung des Schwimmvereins Gelnhausen ausgetragen.
Die Jedermann-Sprintdistanz, die sowohl für Triathloneinsteiger als auch ambitionierte Triathleten Spaß und Spannung bietet, startet mit 500 Meter Schwimmen im Freibad Gelnhausen. In diesem Jahr erwartet die Teilnehmer im Anschluss eine neue Radstrecke.Vom Freibad Gelnhausen geht es mit dem Rad über Haitz in Richtung Neuwirtheim bis zum Wendepunkt am Ortseingang von Wächtersbach und wieder zurück. „Das Highlight ist, dass die Radstrecke für PKW komplett gesperrt ist“, erläutert der Organisator des Kinzigtal-Triathlons, Kai Rodewald. Der abschließende Fünf-Kilometer-Lauf führt wie gewohnt auf dem Radweg vom Freibad Gelnhausen Richtung Haitz und Höchst und zurück zum Ziel auf dem Gelände des Freibads.
Ebenfalls neu m diesem Jahr sind 30 Startplätze für Staffelteams. „Damit wollen wir den Kinzigtal-Triathlon auch für Firmen und andere Teilnehmer, z. B. drei Freunde oder Familien, interessant machen, die sich als Team versuchen wollen und gemeinsam für ein Ziel kämpfen. Die verfügbaren Startplätze wurden dafür extra erhöht“, so Rodewald.
Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, stehen für Einzelstarter ebenfalls mehr Startplätze zur Verfügung - insgesamt 334 Startplätze!
Wie in den vergangenen Jahren will die Triathlon-Abteilung des SV Gelnhausen auch wieder etwas zurückgeben und für einen guten Zweck spenden – 20 Charity-Startplätze stehen dafür bereit.
Seit dem 15. Januar ist die Anmeldung geöffnet und etwas mehr als die Hälfte der Einzelstarterplätze sind schon vergeben. Auf der Website des Kinzigtal-Triathlons (www.Kinzigtal-Triathlon.de) ist die
Onlineanmeldung möglich. Hier finden Teilnehmer und Anwohner zudem Informationen zum ebenfalls neuen Verkehrs- und Parkkonzept am Wettkampftag.


Gelnhäuser Tageblatt, 09.05.2016

Julia Ertmer verteidigt ihren Titel
Vorjahressieger setzen sich durch

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GELNHAUSEN (az). Die Erfolgsserie von Julia Ertmer scheint kein Ende zu nehmen: Nach dem Gewinn des Europameistertitels und der Hessenmeisterschaft im Duathlon hat die 32-Jährige vom Team Spessart Challenge Bad Orb nun auch ihren Titel beim Kinzigtal-Triathlon in Gelnhausen verteidigt. Bei den Männern wiederholte Sven Barteis (Triathlon Wetterau) ebenfalls seinen Vorjahreserfolg.
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„Das war heute natürlich ihr wichtigster Sieg“, scherzte Streckensprecher Klaus Stutzer nach dem Zieleinlauf von Julia Ertmer, die ein einsames Rennen lief. Da sie für den Kinzigtal-Triathlon kurzfristig nachgemeldet hatte, musste sie mit der ersten Startgruppe ins Wasser und war unter den eeütlich schwächeren Teilnehmern natürlich völlig konkurrenzlos. Als die Gymnasiallehrerin nach 1:12:56 Stunden wieder im Barbarossabad ankam, konzentrierten sich die meisten Zuschauer noch auf den Sprung ins Wasser der Favoritengruppe bei den Männern, sodass der Zieleinlauf von Ertmer zunächst etwas unterging. Danach hieß es warten: Das Triathlonteam Wetterau hatte alles aufgeboten, um den Sieg in Gelnhausen einzufahren, die Mitfavoritinnen Manuela Barteis (1:17:47) und Rebecca Weber (1:20:18) aus der zweiten Startgruppe mussten sich allerdings mit den Rängen drei und vier begnügen. Und auch Profi-Triathletin Dana Wagner aus Hannover konnte Ertmer nicht gefährlich werden und hatte mit 1:16:51 Stunden fast vier Minuten Rückstand.
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Deutlich spannender war es bei den Männern: Florian Brosch (1:05:38) aus Bad Orb schwamm und rannte schneller als der spätere Sieger, verlor aber auf der Radstrecke mit fast einer Minute die entscheidende Zeit. „Er ist wirklich stark gelaufen“, gab es nach dem Zieleinlauf zwar ein Lob von Sven Barteis, den Erfolg machte ihm allerdings ein anderer streitig. Andreas Tschishakowski (1:05:25) vom TV Miltenberg hatte vorher niemand auf der Rechnung, umso überraschender war es, dass er mit zehn Sekunden Vorsprung auf die Fünf-KilometerLaufstrecke ging. Die absolvierte Barteis aber schließlich eine halbe Minute schneller, sodass sein Erfolg in 1:05:14 Stunden letztlich ungefährdet blieb.
Das gilt nun auch für lange Zeit für den Streckenrekord: Durch die Verlängerung des Radkurses um fünf auf 25 Kilometer ist an eine Zeit unter einer Stunde nicht mehr zu denken. Allerdings hat die neue Streckenführung mit Wendepunkt in Biebergemünd-Lanzingen nicht nur Begeisterung unter den Teilnehmern ausgelöst. Der erfahrene Sieger Sven Barteis sprach es sogar offen an: „Diese Radstrecke ist nicht so gut mit dem vielen Autoverkehr auf der Bundesstraße, das könnte zu einem Problem werden“, müssen die Organisatoren da für die 16. Auflage im nächsten Jahr wohl nochmals nach Verbesserungsmöglichkeiten suchen. Ansonsten klappte alles wie gewohnt nahezu perfekt: Schlimme Stürze wie im Vorjahr blieben diesmal aus, auch die Kampfrichter hatten nur wenig zu beanstanden. Strahlende Gesichter gab's am Ende auch bei der Montessori-Schule in Altenhaßlau, dahin gingen diesmal die 1000 Euro für die 20 Charity-Startplätze.


Gelnhäuser Neue Zeitung, 09.05.2016

Sven Barteis verteidigt den Titel
15. Kinzigtriathlon in Gelnhausen
Von Yannick Fella

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Schon zum 15. Mal richtete der SV Gelnhausen am Sonntag den über die Region hinaus bekannten Kinzigtal-Triathlon aus. Ein Teilnehmerfeld von 320 Sportlern ging bei strahlendem Sonnenschein im Gelnhäuser Freibad an den Start und versuchte sich an den 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und dem abschließenden Fünf-Kilometer-Lauf.
Bei den Männern war Florian Brosch (TV Bad Orb/Team Spessartchallenqe) mit Hoffnungen auf den Sieg in den Wettkampf gestartet, er lag jedoch nach den ersten beiden Disziplinen bereits 40 Sekunden hinter dem Führenden. Brosch kämpfte sich zwar auf den letzten fünf Kilometern noch einmal zurück, musste sich letztlich aber doch mit dem dritten Platz zufrieden geben. Der Schnellste war wie bereits im vergangenen Jahr Sven Barteis (Triathlon Wetterau) mit einer Zeit von 1:05:14 Stunde vor Andreas Tschishakowski (TV Miltenberg), der die Ziellinie gut zehn Sekunden später überquerte.
Mit Julia Ertmer vom Team Spessartchallenge konnten sich die Zuschauer bei den Frauen über eine heimische Siegerin freuen. Mit vier Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten Dana Wagner (team.ggu.software.com) setzte sich Ertmer mit einer Zeit von 1:12:56 Stunden durch.
Der Triathlon-Nachwuchs konnte sich nach dem großen Wettkampf beim 6. „Swim&Run 4kids“ auf drei verschiedenen Kurzstrecken beim Schwimmen und Laufen messen. Nach einem Sturz im vergangenen Jahr gab es bei dieser Ausgabe des Kinzigtal-Triathlons eine neue Fahrradstrecke. "Bisher haben wir für die neue Route fast ausschließlich positive Rückmeldungen bekommen" , freute sich Wettkampfleiter Kai Rodewald, der sich auch mit der allgemeinen Organisation sehr zufrieden zeigte. Vor allem die Hilfe der Montessori-Schule Altenhaßlau hob Rodewald hervor, die den SV Gelnhausen während der Vorbereitung und auch am Tag des Triathlons tatkräftig unterstützte. Für ihren Einsatz dürfen sich die Schüler in diesem Jahr über die Spende aus den Teilnahmegebühren freuen.


Gelnhäuser Tageblatt, 04.05.2016

Auf die Plätze, fertig los
15. Kinzigtal-Triathlon des SV Gelnhausen am Sonntag – Geänderte Radstrecke

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GELNHAUSEN (eis). Am Sonntag steht die 15. Auflage des Kinzigtal-Triathlons des SV Gelnhausen an. Ab 9 Uhr gehen insgesamt 320 Triathleten zuerst ins Wasser (500 Meter), dann auf das Fahrrad (25 Kilometer) und zum Schluss steht ein Fünf-Kilometer-Lauf an. Auch die Jüngsten kommen auf ihre Kosten, denn der Swim&Run- Wettbewerb richtet sich an die Kids.
„Bei Swim&Run sind noch Plätze frei, hier sind Anmeldungen am Wettkampftag möglich“, sagt Organisator Kai Rodewald von der Triathlonabteilung des SV Gelnhausen. Die Jüngsten sind dabei nur auf dem Schwimmbadgelände – aus Sicherheitsgründen. „Dieser Wettkampf ist eine gute Möglichkeit für die Kinder, sich von einem großen Wettkampf einen Eindruck zu verschaffen und mal reinzuschnuppern“, so Pressewart OIe Kristof Friedrich. Alle teilnehmenden Kinder bekommen ein T-Shirt und eine Medaille. Die Schüler C starten um 13.30 Uhr, die Schüler B um 13.45 Uhr und für die Schüler A und Jugend B geht es um 14 Uhr los. Die Nachwuchsathleten müssen „nur“ schwimmen und laufen, das Rad fahren entfallt.
Aber auch die erwachsenen Triathleten werden sicherlich auf ihre Kosten kommen, denn die 15. Auflage wartet mit einer geänderten Radstrecke auf, die schneller und attraktiver für die Athleten ist. Dabei haben die Organisatoren auch an Einsteiger und Neulinge gedacht und deshalb bewusst auf einen Berg bei der Radstrecke verzichtet. Dass der Kinzigtal-Triathlon nach wie vor auch über die Grenze des Main-Kinzig- Kreises bekannt ist, beweist, dass innerhalb eines Monats alle 320 Startplätze vergeben waren. Das gilt auch für die 20 Charity-Plätze, die anstatt 35 Euro 50 Euro kosten. Die 1000 Euro, die dadurch zustande kommen, spenden die SVG-Triathleten auch in diesem Jahr an eine Schule aus der Nachbarschaft. Diesmal geht die Spende an die Montessori-Schule Altenhaßlau. Dafür unterstützen die Schülerinnen und Schüler die Gelnhäuser Triathleten am Sonntag hinter den Kulissen und lernen dadurch die vielseitige Sportart Triathlon besser kennen.
„Vielleicht können wir irgendwann einen Schüler als Teilnehmer begrüßen“, freut sich Friedrich, wenn durch die Aktion ein paar Kinder irgendwann die Sportart Triathlon als ihre auserkoren. Den Kontakt hat der Gelnhäuser Triathlet Norbert Bier hergestellt.
Wer sich das Spektakel persönlich anschauen will, dem geben die beiden SVG-Triathleten aus dem Orga-Team einen Tipp: „Der Schwimm-Start ist immer beliebt und stimmungsgeladen.“ Außerdem ist der Auftakt im Wasser auch ein bisschen mystisch, wenn die Sonne noch nicht lange am Himmel steht und das Wasser dampft. Die erste Gruppe geht um 9 Uhr ins Wasser, die weiteren folgen um 9.25 Uhr, 9.50 Uhr, 10.15 Uhr und 10.40 Uhr. Die Siegerehrung haben die Veranstalter für 12.45 Uhr anvisiert.
Selbstverständlich lässt sich ein solches Event, bei dem alle SVG-Triathleten anpacken müssen, nicht ohne die Unterstützung einiger Sponsoren auf die Beine stellen. Zuallererst nennen Rodewald und Friedrich Johanna Schenzielorz und ihr Geschäft „Laufwerk“. „Sie ist unser Hauptsponsor“, so die beiden unisono. Auch BikeWork Desch (Gelnhausen), Cycle Point Stock (Meerholz), Förstina, besserkraulen.de, Mulinbeck (mit Nussecken), Weidenhof (mit Würstchen), racetrack4you.de und Lauber aktiv Markt (Meerholz) sind Sponsoren des Events. „Weitere Sponsoren sind gerne willkommen“, freut sich Rodewald über weitere Unterstützung.


Gelnhäuser Tageblatt, 03.05.2016

Neue Radstrecke sorgt für mehr Spaß
SV Gelnhausens Ausdauerspezialisten bereiten ein Jahr lang das sportliche Großereignis vor / Am Sonntag geht es rund
GT-Interview mit Kai Rodewald und Oie Friedrich (Kinzigtal Triathlon-Orga-Team)

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GELNHAUSEN (eis). Mit einer geänderten Radstrecke wartet die 15. Auflage des Kinzigtal Triathlons am Sonntag auf. „Für trainierte Teilnehmer ist die Strecke schnell und auch Anfänger haben damit ihren Spaß“, sagt Ole Friedrich, Pressesprecher der SVG-Triathleten im Gespräch mit der GT-Sportredaktion. Gemeinsam mit Organisationsleiter Kai Rodewald spricht er über die Vorzüge des Kinzigtal-Triathlons und den großen Aufwand, der hinter dem sportlichen Großereignis steckt. Denn wie Rodewald sagt, gilt bei den SVG-Triathleten: „Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf.“ Die Vorbereitungszeit dauert ein Jahr und am Wettkampftag müssen nahezu alle Triathleten des SV Gelnhausen anpacken und auch die Schwimmer helfen tatkräftig mit.

Wie viel Arbeit steckt hinter dem sportlichen Ereignis Kinzigtal-Triathlon?
Rodewald: Bei uns gilt, nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf. Sowie der Triathlon am Sonntag beendet ist, beginnen wieder die Vorbereitungen auf das nächste Jahr. Zuerst wird das Datum des nächsten Triathlons bestätigt. Außerdem fassen wir zusammen, welche Dinge gut gelaufen sind und was gegebenenfalls verbessert werden kann. Dabei halten wir auch mit der Polizei und den Behörden Rücksprache. Innerhalb dieses Jahres treffen sich die acht bis zehn Leute, die für die jeweiligen Ressorts verantwortlich sind, einmal im Monat. Dazu gehören unter anderem Heiko Lentze (Anmeldung), Thomas Hartmann (Wechselzone), Peter Kavermann (Radstrecke), Achim Schneider (Schwimmen), Laufstrecke – hier werden wir tatkräftig von Johanna Schenzielorz (Laufwerk) unterstützt - Dr. Nobert Bier (Verpflegung), Matthias Bechtold (administrative Aufgaben), Ole Friedrich (Presse), Adi Kohr (Swim and Run und Siegerehrung) und ich als Organisator.

Was ist darüber hinaus noch zu organisieren?
Rodewald: Wir müssen uns mit den Behörden abstimmen, der Stadt Gelnhausen, der Verkehrsbehörde und der Polizei. Das hat uns in diesem Jahr etwas aufgehalten, weil wir die Radstrecke, nach dem Unfall im Kreisel in Haitz im vergangenen Jahr, geändert haben. In den letzten Jahren musste jeder Teilnehmer dreimal durch den Kreisel fahren, das heißt, das waren über 900 Kontakte innerhalb kürzester Zeit. Eine Teilnehmerin war sich auf einmal unsicher, ob sie schon ins Ziel fahren durfte und krachte mit einem anderen Teilnehmer zusammen. Es ist wichtig, dass wir solche Stellen ausmerzen und das haben wir gemeinsam mit den Behörden getan.

Wie sieht die neue Radstrecke jetzt aus?
Rodewald: Es ist jetzt eine Runde und es gibt keinen Begegnungsverkehr mehr – die Strecke ist jetzt noch sicherer. Außerdem ist sie schneller und attraktiver. Sie führt über Haitz, Höchst, Wirtheim und Bieber, mit einem Wendepunkt in und durch Lanzingen.
Friedrich: Die Strecke beinhaltet jetzt viele gerade und flache Abschnitte mit wenigen Kurven, was Triathleten eigentlich liegt. Für trainierte Teilnehmer ist die Strecke schnell und auch Anfänger haben damit ihren Spaß.
Rodewald: Genau, denn es ist nach wie vor ein Volkstriathlon, bei dem auch solche teilnehmen können, die noch nie einen Triathlon bestritten haben. Deshalb haben wir bewusst auf einen Berg verzichtet.

Wie sieht für das Organisations-Team der Wettkampftag aus?
Rodewald: Wir brauchen jede Menge Helfer, das heißt, 50 bis 60 Vereinsmitglieder sind dabei und es müssen so viele Kuchen gebacken werden wie möglich. Am Freitag werden die 320 Startertüten gepackt. Da kommen rein: Chip zur Zeitnahme, Startnummer, Finisher-Shirt und Werbematerial. Am Samstag wird dann die Wechselzone aufgebaut sowie die Zeitnahme und auch die Akustik. Das Schwimmerheim muss hergerichtet werden und im Becken werden die Leinen eingezogen. An der Strecke müssen die Schilder aufgestellt werden und Peter Kavermann fährt diese dann mit dem Motorrad zur Kontrolle ab. Am Abend findet dann für alle die Helfer-Party statt. Am Sonntag schließe ich um 6.30 Uhr auf und dann kommen auch schon die ersten Athleten. Am Wettkampftag wird noch die Zielverpflegung aufgebaut, dazu gehören die Getränke sowie Obst und Müsliriegel. Direkt nach dem Wettkampf wird abgebaut und auch die Schilder an der Radstrecke müssen wieder entfernt werden. Peter Kavermann fährt diese dann noch einmal ab, denn wir wollen ja alles ordentlich hinterlassen.

Demnach bleibt für die Triathleten des SV Gelnhausen keine Zeit, um selbst am Heimwettkampf teilzunehmen?
Rodewald: Nein, es müssen alle mit anpacken. Jeder ist für sein Ressort verantwortlich und es muss ja auch aufgepasst werden, dass beispielsweise die Räder nicht wegkommen. Ich unterstütze die Kollegen und bin dort, wo es brennt, bin Ansprechpartner für die Polizei. die Presse usw.

Was ist das besondere des KinzigtalTriathlons?
Rodewald: Es ist ein Volkstriathlon für jeden. Er wird von trainierten Athleten gerne als Standortbestimmung genommen, weil er früh in der Wattkampfsaison stattfindet und von der Strecke her ein guter Test zur Leistungsbestimmung ist. Wir hatten bisher immer super Resonanzen und waren auch diesmal wieder nach einem Monat voll ausgebucht. Von den 320 Startplätzen sind wieder 20 Charity-Plätze. Diese Startplätze kosten anstatt 35 Euro 50 Euro. So kommen 1000 Euro zusammen, die wir spenden. In diesem Jahr geht die Spende wieder an eine Schule aus der Nachbarschaft, diesmal bekommt die Montessouri-Schule Altenhaßlau die Spende. Den Kontakt hatte übrigens Norbert Bier hergestellt. Der Triathlon ist auch gut für das Ansehen der Sportstadt Gelnhausen und natürlich auch gut für unseren Schwimmverein. Die Schwimmer helfen uns auch diesmal wieder mit am Becken und passen auf, dass kein Teilnehmer zu viele oder zu wenige Bahnen schwimmt.
Friedrich: Außerdem sind wir froh, dass die benachbarten Triathleten des Teams Spessartchallenge und des ADAC Triathlonclubs immer zu uns kommen. Das funktioniert gut, wir kommen zu deren Veranstaltungen und die zu unseren. Außerdem ist der Wettbewerb überregional bekannt, es kommen Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen, Bayern und der näheren Umgebung wie Offenbach, Wetterau, Langen und Fulda.

STECKBRIEF
Name: Kai Rodewald
Geburtsdatum: 5. Juli 1976
Beruf: Versicherungskaufmann und Sportwissenschaftler
Familienstand: nicht verheiratet, aber zusammenlebend und ein Kind
Hobbies: Triathlon und Lesen (letztes Buch: Simon Beckett „Der Hof“ im Trainingslager).


Gelnhäuser Tageblatt, 17.07.2015

SVG spendet 1 000 Euro an Grundschule

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Seit mehr als fünf Jahren spendet die Triathlonabteilung des Schwimmvereins Gelnhausen jedes Jahr aus den Startgeldern des Kinzigtal-Triathlons einen vierstelligen Betrag an eine Hilfsorganisation oder eine Schule.
Dieses Jahr erhielt die Hasela-Grundschule in Altenaßlau den Geldregen in Höhe von 1 000 Euro. Im Rahmen der Scheckübergabe bedankte sich die Schulleiterin Simone Weißpfennig beim SV Gelnhausen und bei Katharina Volz, die den Scheck stellvertretend für die Triathlonabteilung übergab. „Mit der Spende werden wir Sportmateralien für unsere Schülerinnen und Schüler kaufen. Es freut uns sehr, dass sich der Schwimmverein für den Nachwuchs engagiert und nebenbei noch Gelder zur Verbesserung des Materialbestandes im Sportunterricht verteilt“, so Weißpfennig.


Gelnhäuser Tageblatt, 04.05.2015

Ertmer und Bartels siegen
Unfall überschattet 14. Auflage

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GELNHAUSEN (az). Julia Ertmer (Team Spessartchallenge Bad Orb) und Sven Bartels (Triathlon Wetterau) heißen die Sieger des 14. Kinzigtal-Triathlons in Gelnhausen. Ertmer setzte sich mit über drei Minuten Vorsprung gegen ihre Konkurrentinnen durch und wiederholte damit ihren Erfolg aus dem Jahr 2013. Bartels nutzte den krankheitsbedingten Ausfall von Top-Favorit Johannes Moldan und sicherte sich mit einer souveränen Vorstellung auf der Laufstrecke Platz eins.
Die Starter hatten insgesamt 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen zu absolvieren.
Überschattet wurde die 14. Auflage des beliebten Triathlons rund um das Barbarossa-Freibad in Gelnhausen von einem schweren Unfall. Zwei Stunden nachdem Landessportbund-Präsident Rolf Müller die ersten Teilnehmer auf die Strecke geschickt hatte, ertönte plötzlich ein Martinshorn ganz in der Nähe von Start und Ziel. Im Kreisel zwischen Gelnhausen und Haitz waren eine 30-jährige Maintalerin und ein 24-jähriger Bruchköbeler mit ihren Rädern zusammengestoßen. Die Frau erlitt einen Schlüsselbeinbruch und wurde ins Krankenhaus eingeliefert, der Mann kam mit leichteren Blessuren davon. Der Kreisel war auf der 20-Kilometer-Radstrecke für jeden Teilnehmer sowohl nach dem Start als auch auf dem Rückweg in Richtung Schwimmbad zu durchfahren, wer von beiden die falsche Richtung eingeschlagen hatte, muss noch geklärt werden.
Die Kreisel-Durchfahrten waren überhaupt das größte Problem in diesem Jahr: „Sehr glitschig, man muss höllisch aufpassen“, informierte ein Triathlet die nach ihm startenden Teilnehmer, an Bestzeiten war diesmal daher auch nicht zu denken. Sven Bartels verpasste mit 1:02,07 Stunden deutlich die Ein-Stunden-Marke, obwohl er einen harten Konkurrenten im Nacken hatte: Florian Brosch vom Team Spessartchallenge Bad Orb lief auf der abschließenden Fünf-Kilometer-Runde auf Platz zwei und war damit hoch zufrieden.
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Generalprobe Als gelungene Generalprobe erwies sich der Kinzigtal-Triathlon für Julia Ertmer: Am kommenden Wochenende feierte die Bad Orberin mit dem Team Spessartchallenge ihre Premiere in der Triathlon-Bundesliga. Wirklich gefordert wurde sie in Gelnhausen nicht, die zweitplatzierte Nicole Best aus Darmstadt gönnte sich einen gehörigen Sicherheitsabstand. Gemeinsam mit Ertmer in der Bundesliga startet auch Laura-Sophie Usinger, die beim Kinzigtal-Triathlon als Siebte über die Ziellinie lief. In der höchsten deutschen Triathlon-Klasse werden zudem noch Elisabeth Hilfenhaus und Nina Vabic für das von Jürgen Metzler und Adi Kohr trainierte Team Spessartchallenge starten.
Knapp 250 Teilnehmer stürzten sich beim 14. Kinzigtal-Triathlon zunächst in das mit 25 Grad bestens temperierte Wasser und waren mit den Bedingungen trotz einigen Regentropfen zufrieden. Die Triathlon-Abteilung des Schwimmvereins Gelnhausen hatte wieder an das Wohlbefinden aller Starterinnen und Starter gedacht und mangels sportlicher Höchstleistungen präsentierte sich der Wettbewerb diesmal als echter „Jedermann-Triathlon“.


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